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Bücher des Filmmuseums Potsdam
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Das Prinzip Neugier. DEFA-Dokumentarfilmer erzählen


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Das Prinzip Neugier. DEFA-Dokumentarfilmer erzählen
Als sich 1992 die Pforten des DEFA-Dokumentarstudios schlossen, ging eine Ära zu Ende: Das Lebenswerk von Altmeister Karl Gass hatte hier ebenso eine künstlerische Heimat wie die avantgardistischen Filme von Jürgen Böttcher oder die ersten Umweltfilme von Joachim Tschirner.

Unter einzigartigen Bedingungen entstanden Meilensteine der Filmgeschichte, das international renommierte DOK-Festival in Leipzig repräsentierte den hohen Anspruch.

Offen und kritisch blicken 20 Filmschaffende auf die Arbeit bei der DEFA zurück und schlagen die Brücke ins Heute.


Herausgegeber: Filmmuseum Potsdam, Autoren: Christiane Mückenberger, Ingrid Poss, Anne Richter, Verlag Neues Leben, 2012, 608 Seiten mit Fotos und Bildteil, 14,5 x 21,0 cm, brosch.,
ISBN 978-3-355-01799-2, 29.90 Euro

Jutta Hoffmann. Schauspielerin


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Ob selbstbewusst-kämpferisch in »Karla«, schwärmerisch in »Lotte in Weimar« oder naiv und trotzdem unabhängig in »Der Dritte«: Jutta Hoffmann begeistert mit ihrer enormen Vielseitigkeit und Ausdruckskraft das Filmpublikum seit über 50 Jahren, und auch am Theater brilliert sie in klassischen wie in modernen Rollen, als »Minna von Barnhelm« oder Rosa Luxemburg in »Verratenes Volk«. Nationale und internationale Preise belegen ihre Klasse ebenso wie die Wahl zur besten Schauspielerin der DDR in einer Kritiker-Umfrage.

Herausgegeber: Filmmuseum Potsdam, Autoren: Jutta Hoffmann, Dr. Peter Warnecke, Birgit Scholz, Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2012,
192 Seiten mit rund 200 Fotos, Duoton, 22,5 x 22,5 cm, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-360-02136-6, 19,95 Euro

»Sie gab der DEFA schwindelerregende Leichtigkeit« TAGESSPIEGEL
Zahlreiche Bilder, Selbstzeugnisse und Äußerungen wichtiger Weggefährten eröffnen nun einen faszinierenden Blick in Leben und Werk der Ausnahme-Darstellerin Jutta Hoffmann.
Jutta Hoffmann. Die Besondere
Von Hans-Dieter Schütt In: Neues Deutschland, 10./11.03.2012
JUTTA HOFFMANN zeigt, was sie kann
Schönes Lernen vom Schilf Von Hans-Dieter Schütt In: Neues Deutschland, Literaturbeilage, 15. – 18.03.2012
Die Unvergleichliche
Holger Teschke I: Theater der Zeit, März 2012
Unbedingte Augen
Buchhinweise: Februar 2012 von Wolfgang Behrens unter: http://www.nachtkritik.de
Persönlich, aber nicht privat
Hommage an Schauspielerin Jutta Hoffmann von Angelika Mihan In: MAZ 12.4.2012

Kollision im Kino


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Cover
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Mime Misu und der Untergang der »Titanic«

Herausgegeber: Autor: Michael Wedel, Verlag München: edition text + kritik 2012, 156 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-86916-179-2, Preis: 24,80 Euro

Vor hundert Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912, ereignete sich mit dem Untergang der »Titanic« eine Katastrophe, an der sich die filmische Fantasie bis heute immer wieder aufs Neue entzündet. Kaum jemand weiß heute noch, dass schon innerhalb weniger Wochen nach Bekanntwerden des tragischen Unglücks in Deutschland mit Titanic – In Nacht und Eis (1912) eine der ersten filmischen Dramatisierungen dieser »Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts« entstand. Unter Einsatz spektakulärer Spezialeffekte und einer für seine Zeit äußerst ungewöhnlichen Verbindung von dokumentarischem Gestus und avancierter Erzähltechnik inszenierte der aus Rumänien stammende Regisseur Mime Misu (1888–1953) den erst vor einigen Jahren wiederentdeckten Film in Hamburg und Cuxhaven, vor allem aber an Drehorten in Berlin-Mitte und am Krüpelsee in Brandenburg.

Gestützt auf den kürzlich vom Filmmuseum Potsdam übernommenen Nachlass Misus wurden anlässlich der Wiederaufführung seines Films erstmals Dokumente zur Biografie und Gegenstände aus dem Privatbesitz des seinerzeit als Wunderkind gerühmten Regisseurs präsentiert. Den zweiten Schwerpunkt der Ausstellung bildeten Szenenfotos aus Titanic – In Nacht und Eis sowie Filmplakate, Werbematerial und Programmhefte, die seine anderen, heute verschollene Filme lebhaft in Erinnerung rufen.

100 YEARS STUDIO BABELSBERG The Art of Filmmaking


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100 Years Studio BabelsbergPresse
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Das Buch für jeden Filmliebhaber
Eine faszinierende Reise durch die Filmgeschichte,
entstanden in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ und dem Filmmuseum Potsdam


Jubiläum einer Traumfabrik: Babelsberg, das älteste Filmstudio der Welt, feiert 2012 sein 100-jähriges Bestehen. Vom Kunstfilm bis zum Kassenschlager wurde hier schon alles produziert. Die Tonbühnen, auf denen Stars wie Marlene Dietrich geboren wurden, sind die Wiege des deutschen Films. Von Beginn an stand Babelsberg für technische und künstlerische Innovationen: Viele bahnbrechende Erfindungen auf dem Gebiet der Kamera- und Tontechnik hatten ihren Ursprung in diesen Studiohallen. Dieser umfassende Band beleuchtet sämtliche Aspekte der Filmkunst – Sets, Drehbücher, Kostüme und mehr – und zeigt jede Phase der Studiogeschichte – von den goldenen Jahren des Weimarer Kinos bis zur jüngsten Wiederauferstehung als Kultur- und Wirtschaftsfaktor auf der internationalen Bühne.

Pressefotos unter: news.teneues.com/r/r.aspx?AyEAnkVfOFVCPS5e-o_a3Qd68A2

teNeues Publishing 2012; 27,5 x 34,0 cm, 260 Seiten, ca. 250 Abbildungen, deutsch und englisch, ISBN: 978-3-8327-9609-9; Hardcover 59,90 Euro; Broschur nur im Museum 29,90 Euro

Preußen aus Celluloid - Friedrich II. im Film


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Preußen aus Celluloid - Friedrich II. im Film
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Wie wird die Rokoko-Welt Friedrichs II. filmisch in Szene gesetzt?

Wie sorgten Drehbuchautoren, Szenen- und Kostümbildner, Regisseure und Schauspieler für das Welt-Bild der Preußenfilme?


Das Begleitbuch ist erstes Ergebnis eines Forschungsprojektes, das das Filmmuseum Potsdam mit dem Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin verbindet, gefördert von der Volkswagen-Stiftung über „Forschung in Museen”.

Herausgeben von Annette Dorgerloh und Marcus Becker,
Jaron Verlag Berlin, 2012,
ca. 160 Seiten, Broschur, ca. 80 Abbildungen,
ISBN 978-3-89773-681-8, 16 Euro
Inhalt
Vorwort von Bärbel Dalichow

Film in der DDR – Daten, Fakten, Strukturen


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Film in der DDR
Gestaltung: K. Barkmann (FMP)
Günter Jordan

Wenn niemand mehr weiß, wann genau eine nicht mehr existierende Institution gegründet oder umbenannt worden ist oder wer sie leitete, wird man künftig nicht mehr falsche Angaben von anderen Autoren übernehmen, sondern bei – oder auch ‚im’ – Jordan nachschlagen. Für Wissenschaftler und am Thema Film in der DDR Interessierte ein unentbehrliches Hilfsmittel. Die Früchte jahrelanger Recherchen hatte Jordan erstmals 2008 in einer Web-Präsentation der DEFA-Stiftung vorgestellt.

„Alles wird mit Archivquellen, Rechtsvorschriften und Literaturangaben belegt. Eine umfassendere Datensammlung, einschließlich Sach- und Personenregister, gab es nie. An Jordans Unternehmen kann künftig niemand, der zum Thema forscht und publiziert, mehr vorbeigehen. Bleibt der Wunsch, das Ganze auch in Papierform in Händen halten zu können“, schrieb Ralf Schenk am 27.11. 2008 in der Berliner Zeitung. mehr

Michael Grisko (Lübeck) spricht von einem „Maßstäbe setzenden Buch“, das „keine Filmgeschichte im klassischen Sinne, sondern eine Strukturgeschichte aller mit dem Film verbundenen Institutionen, der rechtlichen Grundlagen, von personellen Entwicklungen und der staatlichen Einbindung und damit natürlich weit mehr als nur ein Blick auf die DEFA“ sei. Mit dem umfangreichen Sach-, Schlagwort- und Personenregister ließen sich schnell neue Zugänge zur DDR-Filmgeschichte finden. „Günter Jordans eindrucks- und gehaltsvolles Vademekum gibt dafür verlässliche Grundlagen.“
Seit Jahresende 2009 liegt das schwergewichtige, aufwändig redigierte Druckwerk des Vademekums vor.

Herausgeben vom Filmmuseum Potsdam, Potsdam 2009, 579 S., ISBN 978-3-9812104-2-2, 45 Euro
Presse zu „Film in der DDR – Daten, Fakten, Strukturen "
Was, wann, wer und wo? / Der Große Jordan / Günter Jordan: Film in der DDR. Daten. Fakten. Strukturen / Filmmuseum gibt ein umfassendes Kompendium zum DDR-Film heraus / Zu welchem Ende schreibt man Filmgeschichte?

Der ungeteilte Himmel. Schauspieler aus der DDR erzählen


Der ungeteilte Himmel Cover
Der ungeteilte Himmel
Ingrid Poss & Peter Warnecke

»Der Profi wurde zum Anfänger, der Gott zum Niemand.« – So ähnlich müssen sich viele Schauspieler aus der DDR gefühlt haben, als die Mauer fiel. Einst gefeierte Film-, Fernseh- und Theaterstars sahen sich plötzlich genötigt, Klinkenputzen zu gehen.

Ursula Werner erinnert sich, dass viele Schauspieler 1989 für eine andere DDR auf die Straße gegangen sind. »Aber Fakt ist, sie haben am Alex demonstriert, um sich und ihr Theater abzuschaffen«, meinte Eberhard Esche. Vielen erging es im vereinten Deutschland wie Simone Frost: »Kein Mensch interessiert sich dort für dich.« Und Jaecki Schwarz resümiert: »Man konnte sich ausrechnen, dass die DEFA nach dem Prinzip des Kapitalismus nicht so weiter funktionieren kann. Aber dass alles zerstört und vergessen und gar nicht mehr erwähnt wird …«

In »Der ungeteilte Himmel« erzählen 19 bekannte Schauspieler aus der DDR ihren persönlichen Weg: über ihre Herkunft, die Erfolge und Enttäuschungen, ihr Arbeitslebens im Osten und die privaten und beruflichen Veränderungen, die nach dem Zusammenbruch der DDR zu bewältigen waren. Durch Glück und Können ist es ihnen gelungen, wieder im Licht der Öffentlichkeit zu stehen.

Herausgeben vom Filmmuseum Potsdam, Verlag Neues Leben, Berlin 2009, 480 S., geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen, mit zahlreichen Abbildungen,
ISBN 978-3-355-01764-0, 19.90 Euro

Spur der Filme. Zeitzeugen über die DEFA


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Spur der Filme
Ingrid Poss, Peter Warnecke

Es gab sie, die DEFA-Filme, die beim Blick auf das Kinoprogramm nur wenig Interesse erwecken konnten. Aber es gab auch jene, die Hunderttausende Menschen vor die Leinwand holten – und das nicht nur in der DDR. Die Macher befanden sich stets im Spannungsverhältnis von politischen Erwartungen und eigenem künstlerischen Anspruch. Im vorliegenden, reich illustrierten Band zum 60. Jahrestag der DEFA-Gründung erzählen jene, die dabei waren, von den Hoffnungen und Enttäuschungen, den Widrigkeiten und Annehmlichkeiten einer untergegangenen Filmproduktion. Mehr als 40 Regisseure, Szenaristen, Dramaturgen, Schauspieler, Produktionsleiter und Kostümbildner kommen zu Wort und geben Einblick in die Entstehungsbedingungen von rund 100 Filmen. Aus über 400 Stunden Interviews der DEFA-Stiftung, des Filmmuseums Potsdam und von Zeitzeugen-TV ist so eine authentische Innensicht entstanden, die bei den bisherigen Darstellungen stets vermisst wurde.

Herausgegeben von Ingrid Poss, Peter Warnecke, Ch. Links Verlag, 2006, 600 Seiten, ca. 300 Abb., Einband: Broschur, Format: 16,5 x 23,5 cm, ISBN 3-86153-401-0, 24,90 Euro

Nachdenken über Wolfgang Staudte


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Nachdenken über Wolfgang Staudte
Eine Dokumentation zur Veranstaltung im Filmmuseum Potsdam zum 100. Geburtstag

Wolfgang Staudte ist einer der wichtigsten Deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Geboren 1906, begann er – nach Stationen beim Theater und in der Werbefilmbranche – in den 1930er-Jahren seine Karriere als Filmregisseur. Bei der DEFA drehte er den ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns” und gehörte zu den wenigen politisch bewussten Filmemachern. Seit den 1960er-Jahren arbeitete er für das Fernsehen und realisierte neben den populären Serien „Der Seewolf” oder „Lockruf des Goldes”, auch sozialkritische Reihen wie „Die Pawlaks” oder „MS Franziska”. Die Beiträge dieses Bandes dokumentieren die gleichnamige Retrospektive im Filmmuseum Potsdam anlässlich des 100. Geburtstags im Oktober 2006, gefördert von der DEFA-Stiftung und dem Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg.


Herausgeber Michael Grisko, im Auftrag des Filmmuseums Potsdam, 2008, ISBN 978-3-932212-69-7, 9,90 Euro

INHALT
Dorett Molitor Vorwort
Michael Grisko Wolfgang Staudte: Zwischen den Zeiten. Vom Automechaniker zum politischen Spielfilmregisseur zum TV-Handwerker „Nachdenken über Wolfgang Staudte”. Programm der Veranstaltungen zum 100. Geburtstag im Filmmuseum Potsdam (9.-10. Oktober 2006)
Guido Altendorf Wolfgang Staudte: „Kino für alle” – Zwischen den Zeiten
Detlef Kannapin Sehen lernen – Wolfgang Staudtes „Schicksal aus zweiter Hand” im Kontext seines Werkes
Michael Grisko Ein „Untertan” kommt selten allein. Historische und mediale Wahlverwandtschaften von Heinrich Manns Roman (1918) und Wolfgang Staudtes DEFA-Film (1951)
Anke Vetter Zwischen Farbe, Musik und Literatur: Von gescheiterten Brecht-Projekten und zweifelhaften Erfolgen
Podiumsdiskussion
„Film zwischen gesellschaftlichem Seismograph und Massenunterhaltung oder: Würde Wolfgang Staudte Telenovelas drehen?”
Michael Grisko im Gespräch mit Malte Ludin und Detlef Kannapin
Interviews
Albert Wilkening interviewt Wolfgang Staudte (1966)
Malte Ludin interviewt Wolfgang Staudte (1976)
Biographie
Christiane Grün Chronik: Wolfgang Staudte
Über die Autorinnen und Autoren

Unsichtbare Schätze der Kinotechnik – Kinematographische Apparate aus 100 Jahren



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Unsichtbare Schätze der Kinotechnik
Bildband zur technischen Sammlung im Filmmuseum Potsdam auf Deutsch und Englisch. (Leider vergriffen)
Ein Muss für alle Liebhaber historischer Film- und Kinotechnik!
Unsichtbare Schätze? Jedermann kann im Museumsfoyer einige schöne Stücke aus der Techniksammlung des Museums sehen, Interessierte sind in der Schausammlung Technik in der Potsdamer Pappelallee 20 herzlich willkommen – rufen Sie uns an: (0049/331) 56704-16. Dieses Buch bietet eine zusätzliche Möglichkeit, die weitgehend unsichtbaren Schätze des Museums sichtbar zu machen. Eine repräsentative Auswahl stellt auf der Grundlage des Bestandskatalogs etwa 150 Geräte der Sammlung in Bild und Text vor. Nähere Erläuterungen zu den Geräten und ihren Herstellern sind eingebettet in die Beschreibung der Entwicklungslinien von Film- und Kinotechnik. Der Beitrag zum Umgang mit film- und kinotechnischen Geräten aus konservatorischer und restauratorischer Sicht enthält interessante Hinweise für Liebhaber historischer Technik und für Privatsammler. Im letzten Teil des Buches findet man eine Übersicht über zahlreiche Geräte aus dem Bestand, 300 davon sind auf kleinformatigen Fotos abgebildet. Eine Übersicht zu den fast 3000 vorhandenen technischen Dokumentationen ergänzt den opulent ausgestatteten Bildband, der damit zusätzlich den Charakter eines Nachschlagewerkes erhält.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Christian Ilgner, Parthas-Verlag, Berlin, 2001, 232 Seiten, 471 Abb., z.T. farbig, Paperback,
ISBN 3-932529-30-8, 19,90 Euro

Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg



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Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg
DEFA-Spielfilme 1946 – 1992
„... das bisher einzige Werk, das (...) eine seriöse Bilanz vorzulegen vermag. Bis auf Widerruf das Standardwerk.” ( Berliner Zeitung)
Eine komplette Geschichte des DEFA-Spielfilmstudios und zugleich ein spannendes Kapitel DDR-Kulturpolitik, geschrieben von ostdeutschen Filmwissenschaftlern. Eine komplette Filmographie aller DEFA-Kinofilme, zu der Inhaltsbeschreibungen und Kritiknachweise gehören, vervollständigen dieses erste Standardwerk zur Geschichte der staatlichen ostdeutschen Monopolfirma.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Ralf Schenk, Henschel Verlag, Berlin, 1994, 560 Seiten, 847 Abb. schwarzweiß, Paperback,
ISBN 3-89487-175-X, 19,90 Euro
Presse: „Es ist das bisher einzige Werk, das dem Phänomen DEFA aus der Ambivalenz von Film und Gesellschaft, Kunst und Macht umfassend gerecht zu werden versucht. Und man kann es vorwegnehmen: Es ist das einzige Werk, das eine seriöse Bilanz vorzulegen vermag. Bis auf Widerruf das Standardwerk.” (Berliner Zeitung 25.4.1994, Günter Sobe)

Vor der Kamera – Fünfzig Schauspieler in Babelsberg


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Vor der Kamera – Fünfzig Schauspieler in Babelsberg
Fünfzig Schauspielerinnen und Schauspieler, von Hildegard Knef bis Erwin Geschonneck, die für die DEFA in Babelsberg arbeiteten, porträtiert von Regisseuren, Szenaristen, Dramaturgen und Filmpublizisten, ihre Biographien und Filmographien.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Ralf Schenk, Henschel Verlag, Berlin, 1995, 280 Seiten, ca. 300 Abb., Paperback,
ISBN 3-89487-235-7, 7,50 Euro
Presse: „Die ausgesprochen behutsam geschriebenen Porträts könnten die Leser zu einem neuen, weil filmhistorischen Blick auf die Stars der seinerzeit eher ungeliebten DEFA anregen.” dpa
„Der fein ausgestattete Text-Bildband konserviert nicht nur DEFA-Geschichte, sondern repräsentative Partikelchen realsozialistischer Vergangenheit. (...) Wer sich den Spagat der DDR, die Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit vergegenwärtigen möchte, sollte sich auf das Buch einlassen."
(Märkische Allgemeine Zeitung 21/1995, Volker Oehlschläger)

Regie: Frank Beyer


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Regie: Frank Beyer
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Ein Buch über einen der bedeutendsten DEFA-Regisseure, der es als einziger Ostdeutscher zu einer Oscar-Nominierung brachte.

Frank Beyer drehte u.a. mit Armin Mueller-Stahl, Jutta Hoffmann, Manfred Krug und Senta Berger. Zu seinen Werken gehören so wichtige Filme wie „Nackt unter Wölfen”, „Spur der Steine” und „Jacob der Lügner”.

Das Buch enthält ein ausführliches Gespräch mit dem Regisseur über seine Filme und sein Leben, Geschichten über berühmte Akteure, mit denen er drehte, sowie zahlreiche Dokumente – auch zu seinen verbotenen Filmen – und eine komplette Filmographie.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Ralf Schenk, Edition Hentrich, Berlin, 1995, 320 Seiten, 17 x 24,5 cm, 160 Abb. schwarzweiß, Paperback,
ISBN 3-89468-156-X, 3,50 Euro

Liebe mit Achtzig


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Liebe mit Achtzig
Asta Nielsen – Christian Theede: Briefe
Das Leben der ersten europäischen Diva, für deren Filme das Studio in Babelsberg gebaut wurde, gleicht einem Märchenfilm, der mit der großen Liebe im Alter ein Happyend fand.
Das Leben der Dänin Asta Nielsen gleicht einem Märchen: aus ärmsten Verhältnissen stammend, wurde sie
d i e Diva des frühen europäischen Films. Für die Herstellung ihrer Kinokassenschlager baute man vor neunzig Jahren in Babelsberg das erste Filmstudio. Asta bestimmte die Mode, sie war der Inbegriff der schönen, selbstständigen Frau. Im Alter beinahe mittellos und durch den Selbstmord ihrer einzigen Tochter verzweifelt, wollte die 83-Jährige nur noch sterben. Da begegnete ihr das Wunder der Liebe, dokumentiert in Briefen.

Herausgegeben von Allan O. Hagedorff und dem Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Bärbel Dalichow, Jovis Verlagsbüro, Berlin, 1997, 175 Seiten, 25 Abb. schwarzweiß, gebunden, ISBN 3-931321-54-1, 4,90 Euro
Presse: „Dieser Briefwechsel erzählt von der Entstehung der Liebe zwischen der vierundachtzigjährigen Schauspielerin und dem jüngeren Kunsthändler Christian A. Theede, ihrer langsamen Genesung und dem innigen Ausmaß.” (DRS 5.12.1997)

Hans Albers – Ein Leben in Bildern


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Hans Albers – Ein Leben in Bildern
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Der Ufa-Star Hans Albers feierte seine größten Erfolge während der Nazizeit und galt noch lange danach als Inbegriff der Männlichkeit.
Das Bild vom blonden „Hoppla-jetzt-komme-ich-Hans” schmolz ein halbes Jahrhundert auf zwei Ikonen ein: Baron Münchhausen fliegt auf einer Kugel durch die Lüfte, ein Seemann singt schwermütig-frivole Lieder.

Eine umfangreiche Bildbiographie, auch mit seltenen Fotos, und ein Essay von Bärbel Dalichow zeichnen das Bild von einem Mann, der für mehrere Generationen zum Männlichkeitsidol wurde.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Elke Schieber, Henschel Verlag Berlin, 1997, 176 Seiten, 200 Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag,
ISBN 3-89487-282-9, 7,50 Euro

Oskar Messter – Filmpionier der Kaiserzeit


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>Oskar Messter – Filmpionier der Kaiserzeit
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(KINtop Schriften 2)
Oskar Messters war Erfinder, Unternehmer und Regisseur – also ein ganz moderner Typ, wie er heute in Deutschland verzweifelt gesucht wird.

Oskar Messters war Erfinder, Unternehmer und Regisseur. Seine filmtechnischen Erfindungen legten das Fundament für die Entwicklung der deutschen Filmwirtschaft. Der reich illustrierte Katalog der Ausstellung über sein Leben und Werk zum 100. Geburtstag des Films 1995 enthält neben Beiträgen über Messters Filmimperium und die Film- und Kinotechnik aus den mechanischen Werkstätten auch spannende Ausführungen zur Kinowirkung von Musik und zum Starkult um Henny Porten, Kinoliebling unserer Urgroßeltern.

Herausgeber und Redaktion: Martin Loiperdinger, Deutsches Museum München, Stroemfeld Verlag, Basel / Frankfurt am Main, 1994, 176 Seiten, zahlreiche Abb. schwarzweiß, Paperback, ISBN 3-87877-762-0, 4,50 Euro

Schwarzweiß und Farbe



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Schwarzweiß und Farbe
DEFA-Dokumentarfilme 1946 - 92
Eine unerschöpfliche Fundgrube für Historiker, Soziologen und Cinéasten: die DEFA-Dokumentarfilmer und ihre Filme.

Knapp 10.000 Dokumentar- und populärwissenschaftliche Filme, Wochen- und Monatsschauen entstanden zwischen 1946 und 1992 bei der DEFA. Die Autoren schlagen Schneisen in dieses Oeuvre und bieten eine Innensicht in zwölf Kapiteln auf Filme und Menschen, auf Mechanismen der Agitations- und der Kulturpolitik der DDR, auf Ideale, Träume und Hoffnungen, Anpassung und leisen Widerstand. Dabei beschränken sie sich nicht auf eine Auswahl handverlesener Namen, sondern bilden ihr Urteil aus der Kenntnis der Gesamtheit der Produktion. Neben einer ausführlichen Chronologie, inklusive der Wochenschau „Der Augenzeuge”, enthält der Band auch Kapitel zu den Dokumentarfilmen der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und zum Leipziger Dokumentarfilmfestival. 190 DEFA-Dokumentaristen werden mit ausführlichen Biografien und Filmografien vorgestellt.

Herausgegeben vom Filmmuseum Potsdam, Redaktion: Günter Jordan und Ralf Schenk, Jovis-Verlagsbüro Berlin 1996/2000 (2., erweiterte und verbesserte Auflage), 463 Seiten, ca. 200 Abb. schwarzweiß, Paperback, ISBN 3-931321-51-7, 19,90 Euro
Vergriffene Publikationen
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hff Institut der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf«
Potsdam-Babelsberg
 

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