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Gestaltung: h neun, Berlin
Gestaltung: h neun, Berlin 

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Der Sandmann und seine Schöpfer

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Die „Verjüngung” des Sandmannes
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Sein Schöpfer Gerhard Behrendt hat den – im November 1959 erstmals gesendeten – müden Sandmann-Großvater ummodelliert und ihn ab 1960 zu einem munteren Helden entwickelt.
Der Sandmann wurde ein Märchenwesen – erwachsen, aber mit kindlichen Zügen. Gutmütig, warmherzig, lieb zu Mensch und Tier, verfügt er über die wundersame Eigenschaft, schlaf- und traumbringenden Sand zu streuen. 30 Jahre lang reiste er als Alleskönner durch die Märchenwelt, fuhr mit den modernsten Fahrzeugen durch Dörfer und Städte und zu Kindern in ferne Länder und sogar ins All. Ab 1990 machte er abermals eine Verjüngungskur. Als zauberhaft junges, kleines Traummännchen zieht er nunmehr immer öfter ohne Fahrzeuge durch fantastische Welten.

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Gerhard Behrend 1999 im Filmmuseum
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Wolfgang Richter 1993 im Filmmuseum an der Welte-Kinoorgel
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Marianne Serowski 2009 im Filmmuseum Potsdam; F: B. Gartenschläger (MAZ)
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Gerhard Behrendt
Sandmannschöpfer, Autor, Regisseur, Puppen- und
Szenenbildner und viele Jahre künstlerischer Leiter des Puppentrickstudios des Fernsehens der DDR. Behrendt hat die Figur 1959 geschaffen und seinen „wackeren Burschen“ über 40 Jahre begleitet – bis zu seinem Tod 2006.

Harald Serowski
Chefszenenbildner und Fahrzeugkonstrukteur
Serowski kam 1960 zum Sandmännchen. Er entwarf über 180 Fahrzeuge für den Sandmann und gestaltete für den Märchenwald den Fuchsbau und das Elsternest.
Serowski hat über 1000 Szenenbilder kreiert, Fernsehbilderbücher illustriert und war als Drehbuchautor und Regisseur tätig. Harald Serowski, der auch Sandmann-
Ausstellungen gestaltet hat, starb 2005.

Wolfgang Richter
Komponist
Kennt etwa jemand das Lied „Sandmann, lieber Sandmann” nicht?
Wolfgang Richter hat es zum Text von Walter Krumbach in nur einer Nacht komponiert. Inzwischen gibt es
verschiedene Gesangs- und Instrumentalfassungen. Wolfgang Richter starb 2004.

Marianne Serowski war seit Anfang der 1970er Jahre im Puppentrickfilmstudio Animatorin und Regisseurin. Nach 1990 gehörte sie zu denjenigen, die in der Sandmann-Trickfilm GmbH weiter arbeiteten. Sie erweckte „Pusteblume”, „Schneeschäfchen”, „Käfer”, „Sterntaler” und „Hans mein Igel“ zum Leben. Bis 1996 begleitete sie die Verjüngungskur des Sandmännchens. Marianne Serowski und ihr Mann Harald haben auch viele Sandmannausstellungen aufgebaut und eingerichtet.

Werkstattleiter Manfred Kujawski, der in der Sandmann-Werkstatt für den Bau maßstabsgerechter Dekorationen und vieler Fahrzeuge verantwortlich war. Puppengestalterin Diethild Dräger, die die Zipfelmütze entwarf und Trick-Kamerafrau und -mann: Gisela und Hans-Joachim Konang, der Traumsanderfinder. Mehr darüber erfahrt Ihr in der neuen Sandmann-Ausstellung im Filmmuseum Potsdam.
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